Oberbürgermeister von
Villingen-Schwenningen

Schulverbund Deutenberg

02.12.2020
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Mit veranschlagten fünf Millionen Euro soll in einem ersten Schritt der dringendste Teil der Sanierungen in 2021/22 durchgeführt werden. Durch die Aufteilung der Sanierungsschritte kann eine schnellere Planung und Umsetzung erfolgen. Dazu gehören der Einbau einer Brandwarnanlage und weitere Ertüchtigungen im Bereich des Brandschutzes, Verbesserung von Rettungsweg- und Notbeleuchtungsvorrichtungen, flächendeckender Lan-Ausbau, Einbau einer elektrischen Lautsprecheranlage sowie eines Alarmsystems für Amok-Warnung. Ebenso werden in diesem Zuge auch die Sanitäranlagen, noch nicht erneuerte Bodenbeläge und Sonnenschutzanlagen auf neuen Stand gebracht. All diese Maßnahmen könnten im laufenden Betrieb durchgeführt werden und ermöglichen einen ordentlichen Schulbetrieb für die Zukunft. Im Zuge dieses Masterplans kann auch die Ganztagsbetreuung weiterhin angeboten werden. Diese einzelnen Maßnahmenpakete sind der Schulleitung vorgestellt und von dort aus auch befürwortet worden. Die Aussagen, welche in den Zeitungen zu lesen waren, passen nicht zu den Einlassungen der Stadt gegenüber. Sämtliche Maßnahmen werden selbstverständlich, wie bisher auch, in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung abgestimmt.
Dabei ist klar und unstrittig, dass in weiteren Sanierungsschritten schließlich auch die Arbeiten am Gebäudekomplex (Fenster und Wände), der Heizungs- und Lüftungsanlage folgen. Somit wird der Schulverbund ein modernes Schulzentrum, an dem Lehren und Lernen unter besten Bedingungen erfolgen kann.
Eine Vollsanierung in einem Schritt, bzw. ein Neubau, wird es aufgrund der finanziellen Situation der Stadt nicht geben können. Die Umsetzung in mehrere Teilschritte wird jedoch zu einem guten Gesamtergebnis führen, wie andere Projekte in den letzten Jahren auch schon bewiesen haben (z.B. Gymnasium am Romäusring). Alle anderen Befürchtungen und Meinungen sind reine Mutmaßungen und entbehren jeglicher Grundlage! Das Großprojekt wurde noch einmal einer erneuten, intensiven Überprüfung unterzogen, da das strukturelle Haushaltsdefizit neue Denkansätze erfordert. Im Zuge dessen wurde ermittelt, dass neuere Techniken zum Einsatz kommen können, die das Projekt kostengünstiger realisierbar machen. Es handelt sich hierbei um eine optimierte Planung und nicht um eine Sparvariante. Deshalb kann ich den Schülern, Eltern und Lehrkräften eine gute Zukunft am Schulverbund prognostizieren.