Oberbürgermeister von
Villingen-Schwenningen

Haushaltskonsolidierung beginnt bei der Stadt selbst

07.02.2026
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Wenn über den Haushalt gesprochen wird, entsteht schnell der Eindruck, es gehe zuerst um Kürzungen für Bürgerinnen und Bürger.
Das ist nicht mein Ansatz – und das ist auch nicht das, was dieser Haushaltsentwurf vorsieht.

Haushaltskonsolidierung beginnt bei der Stadt selbst. Wir nutzen Fluktuation und Renteneintritte, um den Personalbestand behutsam und langfristig zu steuern.

Frei werdende Stellen werden dort nicht automatisch nachbesetzt, wo Aufgaben effizienter organisiert oder gebündelt werden können.

Wichtig ist mir dabei eines ganz ausdrücklich:
Die pädagogischen Bereiche sind davon ausgenommen.
In Kitas und Schulen sichern und stärken wir Personal und Qualität, weil gute Betreuung und gute Bildung die Grundlage für die Zukunft unserer Stadt sind.

Gleichzeitig investieren wir weiter gezielt in Bildung und Betreuung. Im Doppelhaushalt sind unter anderem vorgesehen:

– Umbau der Hallerhöhe zur Grundschule (4,5 Mio. Euro),
– Umbau der Friedensschule zur Grundschule (1,4 Mio. Euro),
– Umbau der Hirschbergschule zur Janusz-Korczak-Schule (11 Mio. Euro),
– neue Fachräume am Schulverbund Deutenberg (4,5 Mio. Euro).

Im Kita-Bereich setzen wir die Ausbauoffensive fort:

– Neubau der Kita Oberlin (2 Mio. Euro),
– Neubau der Kita am Oberen Brühl (5,7 Mio. Euro),
– Erweiterung der Kita Schwalbenhaag (2 Mio. Euro),
– Investitionen in die Kita Pfaffenweiler (2,2 Mio. Euro).

Das ist der klare Kurs dieses Haushalts:
Die Stadt übernimmt Verantwortung bei sich selbst, steuert langfristig und investiert dort weiter, wo es für Familien, Kinder und die Zukunft unserer Stadt notwendig ist.

So entsteht ein Haushalt, der Maß hält – und gleichzeitig Zukunft ermöglicht