Oberbürgermeister von
Villingen-Schwenningen


In den letzten Tagen wird viel über unseren Haushaltsentwurf gesprochen.
Und ich verstehe sehr gut, dass viele Menschen sich Sorgen machen.
Es geht um Familien.
Es geht um Vereine und Ehrenamt.
Und es geht um die Frage: Wie sichern wir die Zukunft unserer Stadt?
Die finanzielle Lage vieler Städte hat sich stark verschlechtert. Deshalb haben wir einen Haushaltsentwurf vorgelegt, der Verantwortung übernimmt und die langfristige Handlungsfähigkeit unserer Stadt sichert.
Ja, darin werden auch Maßnahmen geprüft – bei Gebühren, Steuern und Zuschüssen. Das ist kein einfacher Weg. Aber Wegsehen wäre der falsche.
Mir ist bewusst, dass mögliche Gebührenerhöhungen viele Menschen direkt betreffen. Deshalb haben wir jede Maßnahme sorgfältig abgewogen. Unser Ziel ist, Belastungen so fair wie möglich zu gestalten und soziale Aspekte zu berücksichtigen.
Mir ist dabei eines besonders wichtig:
Wir dürfen nicht den einfachen Antworten folgen. Denn einfache Antworten lösen keine komplexen Probleme.
Verantwortung bedeutet auch: Wir müssen unsere Strukturen weiterentwickeln. Wir bündeln Angebote, nutzen Gebäude besser und werden effizienter. Auch die Stadtverwaltung selbst muss ihren Beitrag leisten.
Ein Beispiel dafür ist das Projekt Rössle in Schwenningen. Hier sollen moderne Räume für Bildung, Kultur, Begegnung entstehen und Verwaltung unter einem Dach bündeln. Das spart dauerhaft Mietkosten, stärkt den Standort Innenstadt Schwenningen und schafft neue Perspektiven.
Gerade in der aktuellen Haushaltslage ist es mir wichtig, solche Projekte sorgfältig zu planen, wirtschaftlich umzusetzen und Schritt für Schritt zu realisieren.
Wir investieren weiterhin gezielt in Schulen, Infrastruktur, Sicherheit und unsere Feuerwehr.
Das zeigt: Wir setzen klare Prioritäten und übernehmen Verantwortung.
Jetzt beginnt die politische Beratung im Gemeinderat. Mir ist wichtig, dass wir diesen Prozess sachlich und respektvoll führen. Am Ende wollen wir gemeinsam einen tragfähigen Haushalt beschließen.
Denn gerade jetzt braucht unsere Stadt keinen Streit, sondern Zusammenhalt.
Herzliche Grüße
Jürgen Roth


In den vergangenen Wochen habe ich viele Gespräche über den Haushalt unserer Stadt geführt. Dabei wurde deutlich, wie wichtig vielen Menschen in Villingen-Schwenningen Familien, Vereine, Sicherheit und eine gute Infrastruktur sind.

Diese Anliegen nehme ich sehr ernst.
Mir ist wichtig, das Gesamtbild zu zeigen.
Denn neben einzelnen Maßnahmen investieren wir in vielen Bereichen, die den Alltag der Menschen unmittelbar betreffen.

Bis 2030 investieren wir 52,8 Millionen Euro in unsere Infrastruktur – in Brücken, Straßen und den Breitbandausbau.
Das ist keine Kür, sondern die Grundlage dafür, dass unsere Stadt funktioniert.
Auch Bildung bleibt ein klarer Schwerpunkt. In den kommenden Jahren investieren wir unter anderem:
11 Millionen Euro in den Umbau der Hirschbergschule zur Janusz-Korczak-Schule,
4,5 Millionen Euro in neue Fachräume am Schulverbund Deutenberg,
4,5 Millionen Euro in den Umbau der Hallerhöhe zur Grundschule,
1,4 Millionen Euro in den Umbau der Friedensschule zur Grundschule,

• sowie weitere Mittel in Brandschutz und Ausstattung, etwa 3,5 Millionen Euro an der Bertholdschule.

Auch der Ausbau der Kinderbetreuung wird konsequent fortgesetzt:
2 Millionen Euro für den Neubau der Kita Oberlin,
5,7 Millionen Euro für den Neubau im Oberen Brühl,
2 Millionen Euro für die Erweiterung der Kita Schwalbenhaag,

2,2 Millionen Euro für die Kita Pfaffenweiler.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sicherheit.
Bis 2030 investieren wir rund 10 Millionen Euro in unsere Feuerwehr, unter anderem in Fahrzeuge, Ausstattung und Infrastruktur.

Ja, diese Investitionen fordern uns finanziell. Aber sie schaffen vor allem eines: Zukunft. Wir investieren nicht, weil es leicht ist, sondern weil es notwendig ist.

Unser Ziel bleibt klar: Stabilität sichern, Verantwortung übernehmen und gleichzeitig die Lebensqualität in Villingen-Schwenningen stärken – für heute und für kommende Generationen.

Herzliche Grüße
Jürgen Roth


Ich wünsche allen eine schöne, friedliche und großartige Fasnet 2026!


Das Land Baden-Württemberg stellt unserer Stadt weitere 1,5 Millionen Euro aus der Städtebauförderung für das Sanierungsgebiet „Südliche Innenstadt Schwenningen“ zur Verfügung.

In Zeiten knapper öffentlicher Haushalte ist das keine Selbstverständlichkeit. Fördermittel fallen nicht vom Himmel – man muss sie überzeugend einwerben und Projekte klar priorisieren. Genau diesen Weg sind wir gegangen.

Die Weiterentwicklung der Schwenninger Innenstadt habe ich frühzeitig zur Chefsache gemacht. Mit einer klaren Strategie, verlässlicher Planung und konsequenter Abstimmung mit dem Land ist es gelungen, zusätzliche Mittel für unsere Stadt zu sichern.

Mit der Aufstockung können wir zentrale Maßnahmen weiter voranbringen – insbesondere die Entwicklung rund um das ‚s Rössle sowie weitere wichtige städtebauliche Projekte im Quartier.

Wir nutzen jede Möglichkeit, um Villingen-Schwenningen finanziell zu stärken und unsere Innenstadt nachhaltig weiterzuentwickeln – verantwortungsvoll und mit klarem Blick für das Machbare.


Wenn über den Haushalt gesprochen wird, entsteht schnell der Eindruck, es gehe zuerst um Kürzungen für Bürgerinnen und Bürger.
Das ist nicht mein Ansatz – und das ist auch nicht das, was dieser Haushaltsentwurf vorsieht.

Haushaltskonsolidierung beginnt bei der Stadt selbst. Wir nutzen Fluktuation und Renteneintritte, um den Personalbestand behutsam und langfristig zu steuern.

Frei werdende Stellen werden dort nicht automatisch nachbesetzt, wo Aufgaben effizienter organisiert oder gebündelt werden können.

Wichtig ist mir dabei eines ganz ausdrücklich:
Die pädagogischen Bereiche sind davon ausgenommen.
In Kitas und Schulen sichern und stärken wir Personal und Qualität, weil gute Betreuung und gute Bildung die Grundlage für die Zukunft unserer Stadt sind.

Gleichzeitig investieren wir weiter gezielt in Bildung und Betreuung. Im Doppelhaushalt sind unter anderem vorgesehen:

– Umbau der Hallerhöhe zur Grundschule (4,5 Mio. Euro),
– Umbau der Friedensschule zur Grundschule (1,4 Mio. Euro),
– Umbau der Hirschbergschule zur Janusz-Korczak-Schule (11 Mio. Euro),
– neue Fachräume am Schulverbund Deutenberg (4,5 Mio. Euro).

Im Kita-Bereich setzen wir die Ausbauoffensive fort:

– Neubau der Kita Oberlin (2 Mio. Euro),
– Neubau der Kita am Oberen Brühl (5,7 Mio. Euro),
– Erweiterung der Kita Schwalbenhaag (2 Mio. Euro),
– Investitionen in die Kita Pfaffenweiler (2,2 Mio. Euro).

Das ist der klare Kurs dieses Haushalts:
Die Stadt übernimmt Verantwortung bei sich selbst, steuert langfristig und investiert dort weiter, wo es für Familien, Kinder und die Zukunft unserer Stadt notwendig ist.

So entsteht ein Haushalt, der Maß hält – und gleichzeitig Zukunft ermöglicht


Gestern Abend wurde der Entwurf des Doppelhaushalts 2026/27 in den Gemeinderat eingebracht.

Dieser Entwurf entsteht nicht im luftleeren Raum. Unsere Stadt steht – wie viele Kommunen – vor Rahmenbedingungen, die wir nur begrenzt selbst steuern können: steigende Sozialausgaben, Tarifabschlüsse, Energiepreise und gesetzliche Vorgaben.

Gerade deshalb ist es wichtig, offen darzulegen, wie wir mit dieser Situation umgehen.

Der Haushaltsentwurf zeigt:
Wir übernehmen Verantwortung dort, wo wir Gestaltungsspielräume haben, überprüfen eigene Strukturen und sichern zugleich gezielte Investitionen in die Zukunft unserer Stadt.

Mit der Einbringung des Haushalts beginnt nun die politische Beratung.

Wer sich informieren und sich ein eigenes Bild machen möchte, hat dazu bei den Bürgerversammlungen zum Haushaltsentwurf Gelegenheit. Dort erläutern wir die Hintergründe, ordnen die Zahlen ein und stehen für Fragen zur Verfügung:

• Marbach und Rietheim: Donnerstag, 5. Februar, 19 Uhr, Turn- und Festhalle Marbach
• Schwenningen: Freitag, 6. Februar, 16.30 Uhr, Neckarhalle
• Pfaffenweiler, Herzogenweiler und Tannheim: Montag, 9. Februar, 19 Uhr, Grundschule Pfaffenweiler
• Obereschach und Weilersbach: Dienstag, 10. Februar, 19.30 Uhr, Turn- und Festhalle Obereschach
• Mühlhausen und Weigheim: Donnerstag, 19. Februar, 19.30 Uhr, Göpelhaus Mühlhausen
• Villingen: Freitag, 20. Februar, 17 Uhr, Theater am Ring

Mir ist wichtig, dass diese Debatte verständlich, transparent und mit Zuversicht geführt wird.


Am 07.01.2026 eröffnete das neue Medizinische Versorgungszentrum in Schwenningen

Mit der Eröffnung des MVZ am Muslenplatz setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Zukunft unserer Stadt. Die Stabilisierung der medizinischen Versorgung war mir von Anfang an ein zentrales Anliegen – besonders für Menschen, die bisher keinen festen Haus- oder Kinderarzt haben.

Genau hier setzt das neue Versorgungszentrum an: Vier engagierte Ärztinnen und Ärzte starten im Team, eine weitere Hausärztin folgt im April. Moderne Räumlichkeiten, kurze Wege und eine strukturierte Terminpraxis schaffen gute Bedingungen – für Patientinnen und Patienten ebenso wie für das medizinische Personal.

Mein herzlicher Dank gilt Landrat Sven Hinterseh, dem Kreistag sowie dem Schwarzwald-Baar Klinikum für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Stadt, Landkreis und Klinik gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Ich bin überzeugt: Dieses MVZ ist ein echter Gewinn für Villingen-Schwenningen. Umso mehr freut es mich, dass perspektivisch auch in Villingen eine entsprechende Einrichtung folgen soll.


Beim Besuch der Gemeinde Al Salam durfte ich erleben, wie gelebte Vielfalt und gegenseitiger Respekt unsere Stadt bereichern.
Al Salam ist mehr als ein Gebetsort – ein Ort der Begegnung, Offenheit und Gemeinschaft.

In Villingen-Schwenningen leben Menschen aus über 110 Nationalitäten – diese Vielfalt ist unsere Stärke.
Ich wünsche dem Verein weiterhin viel Erfolg und danke den Gastgeberinnen und Gastgebern für die freundliche Aufnahme und den offenen Austausch. 🤝


Herzlichen Glückwunsch an Debora Weisser!

Sie hat mit ihrem Konzept SUI Studios den ersten Start-Up-Pitch Villingen-Schwenningen gewonnen.

Ihr offenes Atelier verbindet Kunst, Design und Raumgestaltung auf besondere Weise und wird künftig unsere Innenstadt bereichern. Ein großartiges Beispiel dafür, wie kreative Ideen Villingen-Schwenningen lebendiger machen.

Ein herzliches Dankeschön gilt auch allen weiteren Finalistinnen und Finalisten – Forza Boutique Restaurant, Kreativ BOX, C-Space und dreht.STUDIO – für ihren Mut, ihre Leidenschaft und ihr Engagement für unsere Stadt.

Ich danke allen, die den Mut hatten, sich zu bewerben. Ihr zeigt, dass in Villingen-Schwenningen Gründergeist und Kreativität lebendig sind.

Und das Beste: 2026 wird es wieder ein Start-Up-Programm geben! 🚀

Das Start-Up-Programm Villingen-Schwenningen, initiiert vom Citymanagement der WIR VS GmbH, bringt Gründergeist direkt in die Innenstadt – mit dem Ziel, Leerstände zu füllen, Neues zu schaffen und unseren Standort nachhaltig zu stärken.

Ein großes Dankeschön an alle Partner, die diesen Abend möglich gemacht haben!


Heute Mittag durfte ich im Landtag von Baden-Württemberg einen Förderbescheid in Höhe von 348.000 Euro von Ministerin Nicole Razavi entgegennehmen.

Die Mittel fließen in Denkmalsanierungen in Villingen-Schwenningen und unterstützen damit den Erhalt und die Pflege unseres städtebaulichen Erbes.

Im Anschluss fand ein kurzes, sehr konstruktives Gespräch im kleinen Kreis zu unseren Projekten in der Schwenninger Innenstadt und am Oberen Brühl statt. Dabei erhielt ich von der Ministerin wertvolle Anregungen, die uns bei der weiteren Entwicklung helfen werden.

Ich danke dem Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen für die Unterstützung und das Vertrauen in unsere Stadt.